Galerien und andere KunstorteFür Kunst- und Kulturinteressierte ist das Gebiet rund um die
Potsdamer Mit Potse KunstSpotting, dem Kunstführer für Tiergarten Süd lässt sich der Kunst- und Kulturstandort entdecken: www.potse-kunstspotting.de.
Mit einem international ausgerichteten Programm betreibt Tanya Leighton ihre Galerie im Hochparterre eines Eckhauses an der Kurfürstenstrasse. Zwei Räume und der Keller werden als Ausstellungsfläche und für Veranstaltungsreihen genutzt, die sich mit der ästhetischen, sozialen und politischen Bedeutung moderner und zeitgenössischer Kunst beschäftigen.
In den Höfen der Kurfürstenstraße 12 und 13 hat sich in den letzten Jahren einer der interessantesten Galeriestandorte Berlins entwickelt. 2006 eröffnete Giti Nourbakhsch ihre zwei Etagen, später zog die Galerie Sommer & Kohl in die benachbarte ehemaligen Bettfedernmanufaktur.
Das Haus am Lützowplatz ist eine Traditionseinrichtung der Kunstpräsentation. In dem 1873 erbauten Haus mit barocker Fassade direkt am Lützowplatz wird heute eine Galerie im Vorderhaus und eine Studiogalerie im Seitenflügel betrieben. Präsentiert wird nationale und internationale Kunst sowohl von namenhaften als auch von weniger bekannten Künstlerinnen und Künstlern.
Der dreistöckige Bau an der Grunewaldstraße beherbergt die kommunale Galerie von Berlin-Schöneberg. In drei großen Ausstellungsräumen im obersten Geschoss zeigt das das Kunstamt Schöneberg seit regelmäßig Kunstausstellungen.
Mehr als 110 Berliner Künstlerinnen und Künstler sind Mitglied in dem traditionsreichen Verein Berliner Künstler (VBK), der seit 1965 seinen Sitz am Schöneberger Ufer hat. Neben der vereinseigenen Galerie sind das Archiv, eine Druckwerkstatt und das Büro des Vereins in der denkmalgeschützten Stadtvilla aus der Jahrhundertwende untergebracht. Auch ein kleiner Skulpturengarten gehört zum Gelände.
Mit rund 800 qm sind die dreizehn Bögen des U-Bahn-Viadukts an der Pohlstraße 11 einer der größten zusammenhängenden Kunst- und Kulturstandorte im Gebiet. Die Viadukte unter der Hochbahnrampe, über die die U-Bahnzüge direkt durch ein anliegendes Wohnhaus fahren, sind um die 20. Jahrhundertwende. Nach Instandsetzung und Modernisierung haben seit 2001 Künstler und Handwerker und auch ein Jugendtreff hier Quartier bezogen.
Seit 2003 lockt jährlich im September die Kunst- und Kulturveranstaltung 'magistrale' Besucher aus ganz Berlin in die Potsdamer Straße. Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler sind an dem Kulturevent beteiligt, das in jedem Jahr unter einem anderen Motto steht. In den Kultureinrichtungen, Geschäften, Cafés, Restaurants und auf der Straße finden Ausstellungen, Performances, Konzerte und Lesungen statt, ansässige Künstler öffnen ihre Ateliers und die kindermagistrale lockt mit Mitmachangeboten für Kinder und Jugendliche. Die Besonderheit der 'magistrale' ist die Zusammenarbeit von Kunst- und Kulturschaffenden und ansässigem Gewerbe, so dass für ein bis drei Tage in Läden und Geschäfte - und in den Alltag der Potsdamer Straße - die Kunst einzieht. Foto: Kunstaktion bei Bolle in der Potsdamer Straße
|












