Geheimtipps und SehenswertesMit seinen Grünanlagen, den Orten der Geschichte und Architektur, mit den Restaurants, Cafés, Bars und den kleinen ungewöhnlichen Geschäften ist die Potsdamer Straße ein echter Geheimtipp für alle Berlinbesucher.
Das Gleisdreieck wird bis 2011 zu einer der größten innerstädtischen Parkanlagen Berlins umgestaltet. Bereits jetzt kann das Grüngelände erkundet werden. Und der Beach61Park zwischen Bülow- und Yorkstraße lädt auf 25 Plätzen zum Beachvolleyball und mit Bar zum Chillen ein.
Die 1871 von Ernst Klingenberg erbaute Wohnhausgruppe im Begaswinkel besteht heute aus sechs von ehemals zehn Stadtvillen und ist U-förmig um einen Hof arrangiert. Den zweiten Weltkrieg überlebten die Gründerzeitvillen relativ unzerstört. Heute gelangt man durch die Toreinfahrt eines modernen Gebäudes zu dem Areal, das unter Denkmalschutz steht.
Als dieser Wohnblock Ende der siebziger Jahre auf dem Gelände des abgerissenen Berliner Sportpalastes nach Entwürfen des Architekten Jürgen Sawade errichtet wurde, galt er als Musterbeispiel modernen Wohnens. Der mächtige Block überspannt die Pallasstraße sowie einen Hochbunker aus dem zweiten Weltkrieg und ist den Berlinern umgangssprachlich auch als "Sozialpalast" bekannt.
Seit rund 20 Jahren ist jeden Mittwoch und Samstag Markttag auf dem Winterfeldtplatz. Insbesondere an den Samstagen ist der größte Berliner Gemüse- und Wochenmarkt mit seinen rund 250 Ständen sehr gut besucht. Neben Gemüse, Obst, Backwaren, Fisch und Fleisch gibt es hier Spezialitäten aus verschiedenen Ländern und auch kleine Kunsthandwerkstände.
Die Kurfürstenstraße ist Standort vieler international bekannter Galerien, darunter die Tanya Leighton Galerie in der Kurfüstenstraße 156, sowie Giti Nourbakhsch und die Galerie Sommer & Kohl in den Höfen der Kurfürstenstraße 12 und 13.
Mit rund 800 qm sind die dreizehn Bögen des U-Bahn-Viadukts an der Pohlstraße 11 einer der größten zusammenhängenden Kunst- und Kulturstandorte im Gebiet. Nach Instandsetzung und Modernisierung haben seit 2001 Künstler und Handwerker und auch ein Jugendtreff hier Quartier bezogen.
Das "Leydicke" ist eine Westberliner Institution mit einer mehr als 100 Jahre alten Tradition. Seit 1877 werden hier rund 20 verschiedene Liköre und Obstweine herstellt. Die Destillerie mit dem Interieur aus dem 19. Jahrhundert und dem ganz besonderen Charme lädt aber auch zu kleinen Speisen und zu Veranstaltungen ein.
Das "Ave Maria" ist ein Devotionalienladen direkt an der Potsdamer Straße und wird von den beiden aus dem katholischen Süddeutschland stammenden Inhabern mit großem Engagement betrieben. Hier gibt es neben Madonnen, Rosenkränzen, Kruzifixen, Heiligenbildern und unzähligen verschiedenen Sorten Weihrauch ein Ambiente, was man an der belebten Potsdamer Straße in mitten Berlins nicht erwartet.
Diese ungewöhnliche Laden führt ein in die orientalische Küche und Lebensart und bietet ein reichhaltiges Sortiment mediterraner Lebensmittelspezialitäten und Delikatessen, Gewürze und Kräuter, Weine und Getränke aus dem Libanon.
Das Café Einstein Stammhaus in der Henny-Porten-Villa ist eines der international bekanntesten Wiener Kaffeehäuser und eine Berliner Institution. Die Tradition der Kaffeehauskultur wird auch heute noch gepflegt. Neben klassischer österreichische Küche und Kaffee aus der eigenen Rösterei gibt es Diskussions- und Literaturabende und der Hof mit den Obstbäumen lädt ein zum Verweilen.
Das Kumpelnest ist ein Klassiker unter den skurilen Nachtlocations
in Berlin und wird erst so richtig voll, wenn andere Bars und Diskotheken
bereits schließen. Hier tanzen Nachtschwärmer, Paradiesvögel
und alle, die noch nicht nach hause wollen, bis in den Morgen. |
















